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Longcovid-Symptome, Mental health 

: Heute wieder so ein Tag mit heftiger Migräne beim Aufwachen und dem Gefühl, nicht genug Luft in die Lunge zu kriegen, inkl sowas wie Lungenkrämpfe/-brennen (?!). Mit selbst ergoogelten Atemübungen geht's dann einigermaßen😬

Übernä Woche endl überfälligen Termin beim Pneumologen, den ich seit 3 Monaten herbeisehne. Eigentl ja sogar seit Symptombeginn vor 15 Monaten. Diagnose hat sich dann rausgezögert, weil meine HA zuerst ratlos war und dann monatelang erfolglos versucht hat, mich an die Post-Covid-Ambulanz zu überweisen.
Funfact: Es stellte sich irgendwann raus, dass deren Aufnahme wegen Überlastung inzwischen voraussetzt, dass ich zur Diagnostik zuerst sämtl Fachärzte abklappere. Wo man bekanntermaßen auch ewig auf Termine warten muss (Neurologe ist zB erst im Juli dran, Kardio im September🙄).

Ich steh also bisher mehr oder weniger im Regen, bis auf 1x Lungen-Röntgen 2 Monate nach der "milden" Infektion (beim Radiologen, Befund war krankhaft überblähte Lunge...), 1x Thrombose Verdacht, und einem ernüchternden Termin bei skeptischer Orthopädin, die noch nie von, eigentl oft vorkommenden, Gelenkschmerzen bei Longcovid gehört hat😬
Wünscht mir Glück, dass es jetzt endlich zumindest diagnostisch vorangeht😬

Dass das Ganze mittlerweile wahrscheinlich chronisch ist, damit beginne ich mich gerade abzufinden, was nochmal ein anderes (aber für eigene Akzeptanz der Umstände nötiges) Level ist als die ständige (auch von meiner HA geschürten) zermürbende, irrige Hoffnung: Es wird schon irgendwann von alleine besser werden, wenn man nur Geduld hat🙄

Wie immer gilt: Toots von mir dürfen gerne geteilt werden, auch die mit sehr persönlichem Inhalt, weil ichs, natürlich unter CW-Berücksichtigung, für Info und Awareness wichtig find💚

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@IsabelleV Tja. Der sicherlich gutgemeinte Tipp mit der Geduld bringt mich auch zur Verzweiflung, wenn ich doch weiss, dass es Leute mit SARS1 (ca. 2002 - 2004) gibt, die bis heute immer noch Symptome haben. Und wenn ich als Laie das herausfinden konnte, wieso dann die Ärzt·inn·e·n nicht?

Mein Problem bisher mit ihnen war immer die Psychosomatisierung.

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@IsabelleV A propos Atemübungen: Ich mache mit der Buteyko-Methode recht gute Erfahrungen. Eigentlich eine Anweisung flacher zu atmen, was wie absurd wirken kann, aber hilft mir manchmal sehr.

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@antiaall3s Danke für den Tipp! :) Ich hatte mangels Alternativen seinerzeit nach Copd-Atemübungen gegoogelt, wg dem Postcovid-Überblähungs-Befund. Soll wohl ähnl sein. zB im Akutfall durch die Nase ein-, und durch schmale "Lippenbremse" ausatmen hilft echt gut. Die Buyteko-Methode schau ich mir auf jeden Fall mal an👍

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@antiaall3s Fühls😔 Dass mir das mit der Psychomatisierung ebenso blühen kann, weil die Diagnostik ja jetzt erst so richtig anläuft, davor graut es mir :/

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@IsabelleV Ich will jetzt nicht in die Kopftätschel-achdaswirdbestimmtbaldbesser-Arie einstimmen, aber: Lange "Nachwirkungen" gibt es ja nicht nur bei Covid, sondern bei vielen Infektionskrankheiten (jetzt waren halt viele Menschen auf einmal betroffen, darum hat das Kind jetzt nen Namen gekriegt). Und in der Regel (leider nicht immer) bessern sich die Symptome im Lauf der Zeit tatsächlich!

(weiter im nächsten Tröt)

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@IsabelleV Das kann mitunter aber Jahre dauern. Ich habe eine Autoimmunerkrankung, die mit starker Erschöpfung einerhergeht. Als ich den akuten Schub hatte, bei dem ich diagnostiziert wurde, ging es mir so schlecht, ich hab echt nichts mehr auf die Reihe gekriegt. Auch nachdem ich medikamentös eigentlich gut eingestellt war, hat sich zunächst kaum etwas daran geändert. Das Ganze ist jetzt gut fünf Jahre her, und ich würde sagen, heute geht es mir wieder gut. (>)

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@IsabelleV Aber diese Zeit hat es echt gebraucht. Ich hab zwischendrin auch gedacht, ich muss damit jetzt für immer leben.

Oder eien Freundin hatte mal Pfeiffersches Drüsenfieber, die war weit über ein Jahr nicht fit, war auch monatelang arbeitsunfähig, obwohl das eigentlich keine schwere Krankheit ist.

Ich glaube, Akzeptanz ist keine schlechte Strategie. Denn dagegen anzukämpfen bindet Kräfte, die Du dringend benötigst und von denen Du ohnehin zu wenig hast.

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@IsabelleV@climatejustice.socialdas klingt übel! Mir hat bei meiner Autoimmunerk./Rheuma nach jahrelanger Odyssee ein TCM-Arzt geholfen. Da gibt es auch viele die eher nur so Ernährungsberatung machen, aber die Leute auf der Liste hier sollten alle so arbeiten: tcm-praxisnetz.de/Aerzteliste.
Vorallem was solche chronischen Zustädnde nach Infektionen angeht haben die echt was drauf.
Wie auch immer wünsche ich dir schnelle und gute Besserung!Ich weiß wie zermürbend das sein kann.

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