Uff. Also ist der Plan tatsächlich, die Energiekrise auf die denkbar unsozialste Weise lösen zu wollen (anstatt gerade jetzt Klima-/Zivilisationskollaps durch Degrowth und drastische Energiewende abzufedern und das Problem extreme finanzielle Ungleichheit/Umverteilung anzugehen).
Diejenigen, die eh wenig Geld haben, und das ist wohl der Großteil der Bevölkerung, können gar nicht mehr Energie einsparen als sie schon längst tun. Die genug Geld haben, werden ihre Lebensweise nicht ändern (und garantiert wird niemand sie im Eigenheim auf Heizverhalten kontrollieren) und die Wirtschaft bleibt auch unangetastet, weil "Wachstum".
Und diejenigen mit den einfachen Antworten (formally known as Pegida und "Querdenker") stehen schon geifernd in den Startlöchern, die Masse aufzuwiegeln :/

deutschlandfunk.de/bundesnetza

@IsabelleV ich zähle mich momentan auch zu den besser Verdienenden. Gibt sicherlich Reichere. Nur sparen wir auch. Überlegen sogar den Wärmetauscher auszuwechseln, damit wir noch mehr Heizung sparen können. Das führt zu Wachstum und Einsparung.
Was mich dennoch derzeit stört ist, dass das einfachste Steuerungsmittel, die Erhöhung von CO2 Steuern und Einführung von anderen Verschmutzungssteuern, nicht massiv weiter getrieben wird, denn das führt immer zu Reduktion. Da ist leider die #fdp schuld.

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@polent Übergewinnsteuer wär eine Maßnahme. Aber hier mauert ja nicht nur FDP, sondern auch SPD :/

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@IsabelleV auf der anderen Seite bin ich froh, dass unser demokratisches System noch zu funktionieren scheint und nicht nur populistisch ist. Auch wenn dadurch halt Mehrheiten gesucht werden müssen.

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