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@muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT Grundannahme: Die Extraktion fossiler Brennstoffe ist die GRUNDLAGE unseres polit-ökonomischen Systems. Wenn das so ist, ist ein Ausstieg aus dieser Extraktion nur durch einen radikalen Systemwandel, eine Revolution zu erzielen. Wenn wir uns fragen, warum unsere bisherigen Strategien nicht zum Ziel geführt haben, liegt die Antwort darin, dass sich der fossible Kapitalismus mit Zähnen und Klauen gegen seine Abschaffung wehrt. Aber wir müssen uns eben auch bewusst sein, dass es nicht ohne eine solche ABSCHAFFUNG gehen wird, und dass wir damit auf weit mehr als nur der Klima-Front zu kämpfen haben. Wenn das stimmt, greifen die Strategien auch der radikalen Klimabewegung zu kurz: Denn die Gruppen, die derzeit auf zivilen Ungehorsam setzen und zu denen ich mich selbst zähle, haben keine Theory of Change, geschweige denn eine konkret ausgearbeitete Vision einer zukünftigen Gesellschaft, deren Institutionen und politischen Verfahrensweisen. Außerdem braucht es für einen radikalen Systemwandeln viel mehr als nur die Klimabewegung: Es braucht eine breite Allianz gesellschaftlicher Gruppen, die ein vitales Interesse an einem Systemwandel haben. An dieser Allianz hat die Klimabewegung bisher nicht oder in viel zu geringem Ausmaß gearbeitet. Es braucht transversale Allianzen mit Care-Arbeiter*innen, prekär Beschäftigten, Harz-4-Empfänger*innnen, Migrant*innen, Frauen etc. etc. Denn die Gesellschaft, die wir brauchen, MUSS nicht nur nachhaltig, sondern auch egalitär und sozial gerecht sein ...

@Lenatragisch @muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT
Frage mich, ob so ein tiefgreifende Systewandel, eine Revolution nicht inherent chaotisch wäre. Nicht, dass ich die Notwendigkeit nicht anerkenne, aber man weiß nicht, was danach kommt, wie das ausgeht. Das Beharren im Status Quo ist auch in der Unsicherheit begründet, glaube ich...

@stephan324ppm @muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT Viel eher sehe ich das Problem daran, dass die kritische Masse ("das revolutionäre Subjekt") derzeit fehlt. Die Menschen, die sich für Klimagerechtigkeit einsetzen, sind zu wenige, und die anderen potenziell an einem solchen Wandel interessierten Gruppen sind unzureichend organisiert. M. E. liegt die Tragik des Moments darin, dass die Vorbereitung eines solchen radikalen Wandels mindestens einige Jahrzehnte braucht. Ich möchte auch weniger ein Rezept anbieten als vielmehr eine Diagnose, warum die Bewegung so auf der Stelle tritt.

@stephan324ppm @muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT M. e. müssen wir als Klimabewegung lernen, politisch zu denken. Das mag banal klingen, aber das Streben nach möglichst breiter Akzeptanz hat große Teile der Bewegung zu einem reinen Single-Issue-Movement werden lassen. Mit der Ansage "Ihr braucht keine Angst vor uns haben, wir sind eh nicht politisch" haben wir uns in eine Sackgasse manövriert. M. E. können und müssen wir lernen, in gesellschaftlichen Systemen zu denken, wenn wir überhaupt eine Aussicht auf mittelfristigen Erfolg haben wollen.

@Lenatragisch @muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT
Ist/war die Klimabewegung je unpolitisch? Und ist die "Sackgasse" nicht eher begründet in der medialen Überlagerung mit anderen Themen - auch der Klimakrise selbst? Inflation, Krieg, drohende Lebensmittelknappheit, etc.

@stephan324ppm @ChW Niemand kann unpolitisch sein. Was ich meine, ist die fehlende Integration der Klima-Forderungen in eine Theorie von deren Umsetzung. Ich kann einen Bürger*innenrat fordern, aber welche Rolle soll dieser Rat innerhalb der Repräsentativen Demokratie spielen? Eine bloße Ergänzung zum bestehenden System wird es nicht tun, ich muss mir auch überlegen, wie ich die Macht der Konzerne über die gewählten Regierungen brechen kann. Und könnte die Überlagerung mit anderen Themen beim richtigen Framing nicht auch eine Stärke sein, wenn wir zeigen, dass diese Krisen nur zusammen überwunden werden können?

@stephan324ppm @Lenatragisch
Dieses „nur zusammen“ scheint mir auf gleich mehreren Ebenen das Schlüsselwort zu sein – weder lassen sich unsere Krisen einzeln lösen, noch lassen sie sich von Einzelnen lösen (mit „Einzelne“ = EU oder kleinteiliger, alles unter global ist vermutlich zu wenig). Innerhalb der existierenden Systeme ist das tatsächlich schwer vorstellbar, und auch wenn ich generell noch keine Vorstellung habe, wie das klappen kann, ist es zumindest schön, dass auch andere in ähnlichen Bahnen denken.

(Heute tagsüber keine weiteren Texte von mir, bitte trotzdem gern weiter mit-taggen, thx)

@ChW @stephan324ppm Zu konkreten Vorstellungen, wie das klappen könnte: siehe z. B. Erik Olin Wright, Reale Utopien, oder auch die Besteuerungs-Vorschläge, die Michel Piketty in "Kapital und Ideologie" macht. Oder auch Tomasz Konicz, Klimakiller Kapital. Aktuelle politische Ziele, die in diese Richtung weisen, wäre z. B. die "Debt for Climate"-Forderung, die beim G7-Gipfel in Elmau erhoben wird.

@Lenatragisch @ChW
Definitiv - keine der aktuellen Krisen kann isoliert von der Klimakrise gesehen werden.

@Lenatragisch @stephan324ppm @muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT das stimmt wohl. So lästig es vielleicht erscheinen mag, da zu viele letzten Endes Angst davor haben, aus ihrer Komfortzone getrieben zu werden, geht kaum ein Weg an einer gewissen 'politiktauglichen' Handlungsweise vorbei.

@Lenatragisch @muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT

Ja. Und uns rennt die Zeit davon. Wir brauchen dringend mehr gemeinsame Visionen für das "Danach". Die Zeit des Chaos davor hat ja bereits längst begonnen. Es wird bald absolut essenziell sein, dass alle gemeinsam auf ähnliche Visionen hinarbeiten, sodass sich am Ende was Gutes herausbilden kann.

@MurmeltHier @Lenatragisch @muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT habe kürzlich das Buch über die Gemeinwohlökonomie von Felber gelesen. Ich denke, dass dieser ganzheitliche Ansatz der Gemeinwohlökonomie sehr erstrebenswert wäre. Das aber in die Praxis umzusetzen, wird wohl sehr schwierig, wenn auch dazu das Buch ein paar Ansätze aufzeigt.

Einfach dran bleiben und kleinere Dinge, wie z.B. Gemeinschaftsgärten fördern. Ein radikaler Umbruch kann nicht klappen.

@Lenatragisch @WandernAustria @muellertadzio

Ich glaube durchaus, dass ein radikaler Umbruch funktionieren kann. Allerdings bezweifle ich, dass sich das planen lässt, da es aus meiner Sicht dafür soziale Kipppunkte braucht, die wir aus unserer heutigen Sicht nicht gut, falls überhaupt, erkennen können.

Daher denke ich, dass es am besten ist weiterhin so viele Ideen und Visionen wie möglich zu ersinnen und zu diskutieren, um zum Zeitpunkt wenn sie benötigt werden darauf zurückgreifen zu können. Es wird mehr um das Erkennen spontaner Chancen gehen als absoluter Planbarkeit.
Dafür ist alles bereits zu chaotisch.

@MurmeltHier @WandernAustria @muellertadzio Soziale Kipppunkte treten nicht einfach auf, sondern lassen sich herbeiführen - aber m. E. nur durch langfristige politische Organisierung. Das chaotische Moment, das zweifellos eintritt, spricht in meinen Augen eher für als gegen den Versuch der Planung. Ich gebe dir recht, dass manches heute Entwickelte erst später Früchte tragen wird - nämlich dann, wenn das globale System auch im Zentrum ernsthaft zu kollabieren beginnt. Dann wird es reichlich Tendenzen geben, die in Richtung Nationalismus, Autoritarismus und Faschismus kippen. Dann brauchte es umso mehr solidarische Praktiken und Netzwerke, die aber jetzt schon aufgebaut werden müssen.

@Lenatragisch @WandernAustria @muellertadzio

...ich befürchte an dem Punkt kommen wir womöglich schon bald an, falls wir nicht schon da sind. Deswegen halte ich es schon bereits für zu chaotisch. Aber ich wünsche mir, dass ich falsch liege und du Recht hast, dass wir noch planen und organisieren können.

@MurmeltHier Eigentlich wünsche ich mir gar nicht, dass ich recht habe - meine Vermutung ist nämlich, dass eine Revolution zwar Jahrzehnte braucht, das Erdsystem aber schon innerhalb der nächsten Jahre zusammenbricht. Das Chaos, das dann auch in Zentral- und Westeuropa herrscht, stelle ich mir um einiges schlimmer vor als die derzeitige Situation. Und du könntest recht haben, dass wir auch von diesem "Kipppunkt" nur mehr wenige Jahre entfernt sind. Die Frage ist, wie wir jetzt unsere Energien investieren, und da wäre die Bildung solidarischer Allianzen m. E. eine wesentliche Option - neben friedlicher Sabotage und anderem.

@Lenatragisch

Achtung kurzer Einblick in meine düstere Gedankenwelt:

So wie sich alles entwickelt hat die letzten 5 Jahre halte ich eine nahezu exponentielle Zunahme des Chaos für nicht unwahrscheinlich. Auch und insbesondere auf sämtliche Klimafolgekatastrophen bezogen.
Du kennst ja die angepinnte Weltkarte in meinem Profil, oder? Ich glaube mittlerweile nicht mehr daran, dass sie erst 2070 wichtig wird...sondern wesentlich früher. Das globale Wirtschaftsystem, seit Jahrzehnten auf Just-in-Time getrimmt, bricht jetzt schon regelmäßig zusammen bei lokalen Katastrophen. Wir erleben gerade eine Zeit der Clusterfucks - Krisen kommen geballt und gleichzeitig.

Ich für mich habe entschieden mich nach besten Möglichkeiten zu bemühen Fixsterne zu malen. Ideen und Welten zu entwerfen, die wir noch nicht, aber hoffentlich in Zukunft, nach dem Chaos, erbauen können.

Da ich die "nähere Zukunft" (nächsten Jahrzehnte) für unrettbar chaotisch halte, werde ich keine große Hilfe sein in dieser Zeit kleine Inseln der Hoffnung zu errichten. Mein Denken, meine Hoffnungen, meine Visionen und Vorstellungen einer guten Zukunft beginnen erst nach all dem was uns gerade bevorsteht. Ich sehe die Ferne und mag von ihrer möglichen Schönheit erzählen, die wir errichten können. Aber auf nahe Distanz bin ich blind ob des Chaos, dass ich erwarte.

@Lenatragisch @MurmeltHier @muellertadzio weil der Ansatz schon drastisch ist. Keine großen Vermögen mehr, Wirtschaft nicht mehr auf max Gewinn sondern auf maximalen Nutzen für die Gesellschaft und vieles mehr. Ich muss das Buch noch einmal lesen, um das besser wiedergeben zu können.

Ich denke schon, dass viele kleine Schritte eher eine Chance haben, als ein radikaler Umbruch. Dinge wie Gemeinwohlbilanz mit Belohnung für Unternehmen, die den Weg bewusst einschlagen.

@WandernAustria @MurmeltHier @muellertadzio Ich sehe das gar nicht im Widerspruch zueinander. Laut Olin Wright ist "Sozialismus" nicht ein Zustand, der entweder herrscht oder nicht, sondern eine Art Kompass, an dem wir unsere Handlungen ausrichten. Aber einige "große Hebel" wird es - neben Gemeinschaftsgärten etc. - schon brauchen. Der Umbau des Energie- und Transportsystems braucht massenhaft Ressourcen, und die sind nur bei den Vermögenden abzugreifen.

@WandernAustria @Lenatragisch @MurmeltHier @muellertadzio
Solche vielen kleinen Schritte wären definitiv sympathisch und wohl für mehr Leute mitzugehen als Radikalität jedweder Art – aber auf die Weise dauert es halt auch so furchtbar lange, bis man da ist 😕

@ChW @WandernAustria @MurmeltHier Der Begriff der "Radikalität" wird halt auch so arg missbraucht. Er bedeutet ja nur "ein Problem an der Wurzel fassen", wird aber oft mit "Extremismus" gleichgesetzt. Aber extrem ist ja die derzeitige Situation (siehe Tariq Ali: The extreme centre). "Keine Radikalität" heißt dann meistens: Es soll alles so bleiben, wie es ist. Das können natürlich nur die Privilegierten sagen. Aber selbst für die saturierte Westliche Mittelschicht ließe sich sagen: Es könnte, ja, es muss alles viel besser werden! Stellt euch eine Welt vor, in der wir nicht alle ständig von Burnout zu Burnout hecheln, in der wir uns nicht wie im Hamsterrad abstrampeln, ohne je zur Ruhe zu kommen. Eine Welt, in der alle auf sinnstiftende Weise an der Gemeinschaft teilhaben können. Wo wir keine Angst haben müssen, weil wir für einander da sind.

@Lenatragisch @ChW @MurmeltHier genau in diese Richtung geht ja auch die Gemeinwohlökonomie.

Unsere Gesellschaft läuft einfach komplett in die falsche Richtung. Höher, schneller, weiter, reicher. Mit Vollgas in den Burnout. Aber ich denke, dass die Jugend hier schon durchaus undenkt.

Aber der Gedanke, dass der aktuelle Lebensstandard wohl verdient wäre, ist einfach falsch. Er beruht auf dem Leid anderer.

Und das müsste uns allen einmal klar werden. Vielen ist es das nicht.

@WandernAustria @Lenatragisch @MurmeltHier
Wichtiger Punkt mit dem vermeintlich verdienten Lebensstandard. Auch wenn sich im "Westen" allmählich ein Verständnis für Umweltbelange herausbildet und auch im Villenviertel der Müll getrennt wird: Die schönste Kreislaufwirtschaft und 100% elektrifizierter Straßenverkehr in ganz Europa würden nichts an der globalen Ungerechtigkeit ändern und daran, dass es für die anderthalb Grad einfach nicht reicht.

@ChW @Lenatragisch @MurmeltHier ja, genau! Leider hat keine:r unserer Politiker:innen den Mut, das auch auszusprechen.

Bei uns gibt es sofort den Ruf nach Tankrabatt und Steuersenkungen, wenn wir Gefahr laufen, nicht in den wohlverdienten Urlaub fahren / fliegen zu können.

#Nachhaltigkeit #Klimakrise #Lebensstandard

@Lenatragisch @WandernAustria @MurmeltHier Danke für die Klarstellung, unpräzise formuliert meinerseits: Ich habe oben Radikalität auch eher im "Spießer-Sinn" verwendet, bei Radikalität im Sinne des An-die-Wurzel-Gehens ziehe ich mit.

@Lenatragisch @muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT
Ich stelle mir exakt die gleiche Frage. Ein weiter so wird nicht funktionieren. Es wird auch keinen "grünen" Kapitalismus in der heutigen Form geben. Sogar Antonio Guterres spricht davon, das nicht die Klimaaktivisten, sondern die Ölförderer die wahren radikalen sind.👇

@Lenatragisch @muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT
Gegenthese zum Anfang: Es ist nicht das ganze Kapital, sondern das der Grundstoffindustrie und verwandtes (Charles Koch in den USA, Autoindustrie hier, feudal regierte Staaten (RU, Nahost)), welches an der Verbrennung hängt, die merken, dass ihnen die Felle wegschwimmen, und benutzen überall Religion und andere außerökonomische Methoden zum Machterhalt. Den vielgescholtenen Bankern ist es hingegen egal, womit sie ihre Geld verdienen.

@Lenatragisch @muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT

Systemwandel lässt sich auch evolutionär statt durch Chaos erreichen. Die Vorteile sind,:
Auf das Chaos warten die Faschisten und die sind stärker.
Chaos trifft Schwache und Marginalisierte.
Der Outcome bei Chaos ist zufällig und kann
nicht mehr gesteuert werden.

@pifa @muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT Schön wäre es - aber Evolution braucht Zeit und die haben wir nicht. Es geht nicht darum, dass wir Chaos stiften SOLLEN - sondern dass das Chaos durch den Zusammenbruch politischer Systeme auch im globalen Zentrum ganz von selber kommt.

@Lenatragisch @muellertadzio @ende_gelaende @xrgermany @Kapital_mit_H @FridaysForFutureAT

Von selbst sehe ich das Chaos nicht kommen. Eine mehrheitlich tolerierte und somit stabile Repressionspolitik ist wahrscheinlicher.

@pifa Das ist sehr optimistisch. In allen IPCC-Szenarien überschreiten wir die 2° um 2040. Die Kaskade an Kipppunkten, die spätestens dann in Kraft gesetzt wird, dürfte zu einem Kollaps politischer Systeme führen. Wie empfindlich diese sind, merken wir ja schon jetzt - das Wegfallen von grade mal 2 Weizenlieferanten bringt die Weltwirtschaft an die Grenze. Was wird erst passieren, wenn bis 2050 der Nahrungsmittel-Bedarf um 50% ansteigt, aber das Angebot um 30% sinkt? (Quelle: climaterealitycheck.net/)

@pifa Was die mehrheitlich tolerierte Repressionspolitik betrifft, stimme ich dir aber (leider) zu. So oder so wird es ungemütlich und wir müssen jetzt solidarische Strukturen aufbauen, um dann zu retten, was zu retten ist.

@Lenatragisch

Es ist wohl eine Mischung aus Beidem. "Unsere" Strukturen schätze ich als stark und vor allem als erfahren genung ein, um über Repression und gewaltsame Abschottung die Kontrolle zu erhalten, während andere, schwächere Regionen kollabieren werden.

@Lenatragisch

Der Strompreis muss nur gesenkt werden, dann sind die fossilen erledigt. Wir zahlen 30 ct/ kwh während die Erzeugung mit ph oder wind bei 6 ct liegt.

@wertn Das es so einfach geht, kann ich mir kaum vorstellen. Aber trotzdem ein interessanter Ansatz, mit dem ich mich noch kaum beschäftigt habe.

@Lenatragisch

Wenn man mit strom Heizt, zahlt man das Doppelte. Wenn man also auf 15ct absenkt würde sich eine Stromheizung schon rechnen. Das E-Auto währe dann konkurrenzlos günstig. Das kann schon heute beim kilometerpreis mithalten.

@Lenatragisch

Dafür würde sich leichter eine breite Unterstützung finden lassen als für einen umfassenden wandel. Was ein sehr komplexes Thema ist, schwer zu vermitteln.

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