Erfahrungen mit #LongCovid - Austausch gesucht.

Ich hatte heuer Anfang März Covid19. Relativ milder Verlauf. 4 Tage Schüttelfrost und leicht erhöhte Temperatur und extremes Rasseln in der Lunge.

Nach 14 Tagen und nochmals 14 Tagen je eine Episode mit extremer Allergie. Juckreiz am ganzen Körper.

In der folge schnelle Erschöpfungen bei körperlicher Aktivität. Dann gehen wieder 35km Radfahren am Stück...

Seither hatte ich immer wieder Episoden (jetzt grad auch) wo ich auf einmal, wie aus dem Nichts brennende Bronchien bekomme, meine Lungen verschleimen, die Lungen quietschen, pfeifen und brodeln. Ich krieg fast Atemnot. Muss räuspern, muss mich aufsetzen, weil ich im Liegen nicht mehr atmen kann... beim räuspern kommt Schleim/Flüssigkeit.

Nach 1-2 Stunden ist alles wieder weg, als ob nix gewesen wäre.

Der Lungenfacharzt konnte nix feststellen...

Die Frage ist: hat jemand mit diagnostiziertem LongCovid auch ähnliche Symptome, oder soll ich in andere Richtungen weiterforschen?
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@jakob
Ich bin auch betroffen von long-covid und habe ähnliche Symptomatik.
Habe dir gerade eine längere Antwort geschrieben, leider verklickt und dann wurde die gelöscht.

Ich schreibe dir später nochmal etwas ausführlicheres.
Für den Anfang schau dir das hier mal an:
ndr.de/ratgeber/gesundheit/MCA

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@jakob das später hat sich nun lange hingezogen und hab die längere Antwort noch nicht verfasst.

Was du mal versuchen könntest, weglassen von histaminreicher Nahrung und Lebensmittel die als histaminliberatoren gelten und schauen ob es eine Veränderung bewirkt.
Histamin ist ein Botenstoff der z.B. Immunreaktion auslöst und wenn was aus dem Lot geraten ist, wird entweder zu viel produziert, zu wenig abgebaut oder der Körper reagiert zu empfindlich darauf.

Wenn du größere Probleme mit Histamin hast, würdest du vermutlich durch die Ernährungsumstellung einen positiven Effekt bemerken und das kann dir als Indiz dienen in welche Richtung es sich lohnt weiter zu forschen.
Es ist gut möglich, dass eine ganz andere Ursache dahinter steckt.

@linda Ja mit Histaminen hab ich immer wieder einmal Probleme... Ich liebe halt auch reifen Käse, harte Wurst, geräuchertes/getrocknetes Fleisch, dunkles und Weizenbier... 😕

Wobei es manchmal triggert und meistens nicht.

Dazu hab ich auch schon einmal etwas herausgefunden... Wenn der Darm gerade beleidigt ist (Darmgrippe z.B.) dann ist die verträgliche Menge Histamin geringer als bei gesundem Darm.

Und auch spannend... Bananen und Walnüsse verbrauchen im Darm ein Enzym, welches auch zum Abbau von Histaminen benötigt wird. Wenn man also plant, histaminreiches Essen zu konsumieren, sollte man in den Stunden davor möglichst auf Nüsse und Bananen verzichten...
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